Bundestagswahl 2017

 

josef hovenjuergen duesseldorf nrwBerlin. Die Amtszeit von Bundespräsident Joachim Gauck endet offiziell am 18. März. Nach seiner letzten „großen Rede“, die er Mitte Januar auf Schloss Bellevue gehalten hat, dankt ihm der Kreisvorsitzende Josef Hovenjürgen MdL namens des CDU-Kreisverbandes und auch persönlich.

Hovenjürgen MdL: „In den fünf Jahren seiner Amtszeit hat Joachim Gauck das Amt mit Würde ausgefüllt. Durch seine kraftvollen, klugen Reden, die jeder verstehen konnte, und die vielen persönlichen Ansprachen hat der Bundespräsident in schwierigen Zeiten den Menschen Orientierung geben.

Immer wieder hat er auf den Zusammenhalt unserer freiheitlichen Bürgergesellschaft hingewiesen und sie als lohnenswertes Ziel beschworen, für das es sich einzusetzen gilt. Die Starken haben die moralische und die soziale Verantwortung, den Schwachen zu helfen. Die Subsidiarität, die Hilfe zur Selbsthilfe, hat er immer wieder hervorgehoben. Jeder Mensch muss die Chance haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Seine oberste Priorität galt der Freiheit. In der ehemaligen DDR groß geworden war ihm kein Thema so wichtig wie die Freiheit. Die Freiheit des einzelnen Menschen und auch die Freiheit der westlichen Staatengemeinschaft. Aber um die Errungenschaften unserer freien Bürgergesellschaft wie Gewaltenteilung, Pressefreiheit, Einhaltung der allgemeinen Menschenrechte, soziale Grundrechte, demokratische Wahlen, freie Gewerkschaften und vieles mehr dauerhaft zu sichern, darf der Staat nicht wehrlos sein. Hierzu bedarf es eines wehrhaften Staates mit funktionierenden Institutionen, wie beispielsweise Polizei, Feuerwehr, Justiz, Parlamente und Verwaltungen.“

Abschließend ein Auszug aus der Rede von Joachim Gauck Wie soll es aussehen, unser Land?, gehalten am 18. Januar in Berlin.

Zitat: „Doch Demokratie ist kein politisches Versandhaus. Demokratie ist Mitgestaltung am eigenen Schicksal – in der Gemeinde, Stadt, Region, Nation. Die Demokratie baut auf den freien Bürger, der Phantasie und Verantwortung nicht abgibt an einen starken Mann oder eine starke Frau, die sagen, wo es langgeht. Demokratie erfordert, ja sie ist Selbstermächtigung: Wir, die Bürger, sind es, die über die Gestalt unseres Gemeinwesens entscheiden. Und wir, die Bürger, tragen die Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder und Enkel.“
Zitat Ende.

Die vollständige Rede von Bundespräsident Joachim Gauck finden Sie hier

Rede_Joachim_Gauck.pdf

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