CDU-Europaabgeordneter Dennis Radtke: „Wir brauchen in der Corona-Krise ein solidarisches Finanzinstrument in Europa“

BRÜSSEL / RUHRGEBIET. Angesichts der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise fordert der CDU-Europaabgeordnete für das Ruhrgebiet, Dennis Radtke, mehr Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

„Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist nicht nur für einige Mitgliedsstaaten, sondern auch für die Europäische Union als Ganzes, äußerst bedrohlich. Es ist an der Zeit, wieder mehr von der abhanden gekommenen Solidarität zu zeigen, einem Grundwert der Europäischen Union“, so der Europaabgeordnete.

Auch über ein solidarisches Finanzinstrument müsse diskutiert werden. „Dabei geht es nicht um Eurobonds, sondern um zeitlich befristete und zweckgebundene Anleihen, die an strenge Bedingungen geknüpft sind“, so der CDU-Politiker. Davon würden letztlich alle Mitgliedstaaten profitieren.

Gerade in einer Krise, in der es in erster Linie um Menschenleben ginge, dürften die Nord-Süd-Grabenkämpfe einer starken europäischen Antwort nicht im Wege stehen. „Die Europäische Union steht mal wieder vor einer Zerreißprobe. Aber ich bin mir sicher, dass wir mit den richtigen Maßnahmen gestärkt aus dieser hervorkommen werden. Europa wird zeigen, dass es gemeinsam am stärksten ist!“

Radtke abschließend: „Ich bin guten Mutes, dass die Konferenz der Finanzminister sich auf einen für alle vertretbaren Kompromiss einigen werden. Wir sollten über Wege und Maßnahmen streiten und nicht über Titel und Überschriften. “

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