NRW-Koalition steht fest an der Seite der Kommunen

Der Landtag hat am Mittwochabend das Gesetz zum Ausgleich von Gewerbesteuermindereinnahmen der Gemeinden durch die Corona-Pandemie beschlossen. Das bedeutet: Insgesamt 2,7 Milliarden Euro gehen noch vor dem Ende des Jahres an die Kommunen. Dazu erklärt der für den Kreis zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen:

„Der starke Rückgang der wichtigen Gewerbesteuereinnahmen bei gleichzeitig deutlichen pandemiebedingten Ausgabensteigerungen ist für viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen und bei uns im Kreis Recklinghausen ein dramatisches Problem. Im Juni hat der Bund beschlossen, den Gemeinden diese Ausfälle – gemeinsam mit den jeweiligen Bundesländern – auszugleichen. Knapp 1,4 Milliarden Euro kommen für die NRW-Gemeinden aus Berlin. Das Problem: Das Geld muss noch in diesem Jahr ausgezahlt werden. Der Landtag in Nordrhein-Westfalen musste das Beratungsverfahren mit Hochdruck betreiben. Das ist gelungen. NRW übernimmt seinen hälftigen Anteil, unseren Städten und Gemeinden stehen somit insgesamt mehr als 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung.

Ich bin sehr froh, dass wir in NRW diese Milliardensumme so schnell an den Start zu bringen. Angesichts der großen Einnahmeausfälle durch die Corona-Krise hätten die meisten Kommunen wichtige freiwillige Aufgaben, viele Kommunen sogar pflichtige Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können. Die NRW-Koalition ist sich bewusst, dass die Schaffung einer lebenswerten Heimat dann gut möglich ist, wenn unsere Kommunen verlässlich planen und investieren können. Diese Einschätzung haben Experten im Rahmen einer Anhörung im Landtag Anfang November gestützt. Mit der Entscheidung im Landtag hat die NRW-Koalition gezeigt: Die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen von CDU und FDP stehen fest an der Seite unserer Kommunen. Immer – aber ganz besonders jetzt in dieser Krise.“

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