Kreis-CDU auf dem Weg nach Hamburg

Kreis RE/Hamburg. Der Kreisvorstand der CDU Recklinghausen hat sich in einer Sondersitzung am 4. Dezember mit der Vorbereitung des Bundesparteitages befasst. Kreisvorsitzender Michael Breilmann: „Im Vorfeld der morgigen Entscheidung hat der Kreisvorstand sich ausgiebig mit den Kandidaten und deren Programmen befasst. Die Union ist in einer komfortablen Lage: Alle drei Kandidaten können Parteivorsitz und können auch Bundeskanzler. Daher haben wir haben bewusst auf eine Vorentscheidung verzichtet. Alle Delegierten haben gehört, welche Meinungen unsere Mitglieder in den Gremien geäußert haben und im Sinne unserer Mitglieder werden wir in Hamburg abstimmen.“

 

Es sind entscheidende Tage für die Zukunft der Union. Nach der Erklärung von Angela Merkel, nicht mehr für den Bundesvorsitz der CDU Deutschlands zu kandidieren, weht ein frischer Wind durch die Partei. Auf insgesamt acht Regionalkonferenzen haben sich die drei Bewerber mit den größten Chancen: Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn, den Mitgliedern vorgestellt. Alleine in NRW nutzen 4.000 Mitglieder die Chance, die Kandidaten persönlich zu erleben und Fragen zu stellen.

Breilmann abschließend: „Die Personaldiskussion hat für viel positive Bewegung in der CDU gesorgt. Dort, wo CDU-Mitglieder zusammenkommen, wird sowohl über die zukünftige personelle als auch über die inhaltliche Ausrichtung der Union diskutiert. Eine solch freie und offene Personal-/Programmdiskussion hat es lange nicht mehr in der Union gegeben. Der Kreisverband fährt heute mit neun Delegierten und weiteren Gästen zum Parteitag nach Hamburg. Viele unserer Delegierten sind noch nicht entschieden. Wir warten gespannt auf die Vorstellungen der Kandidaten, die am Freitag gegen ca. 15 Uhr beginnen sollen.“

Neben der spannenden Wahl eines/einer neuen Vorsitzenden wird der gesamte Bundesvorstand neu gewählt. Die CDU-NRW tritt mit einer erfolgreichen und qualifizierten Mannschaft an. So kandidiert Ministerpräsident Armin Laschet erneut für den stellvertretenden Bundesvorsitz, Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann kandidiert für das Präsidium. Auch Jens Spahn kandidiert für das Präsidium, sollte er nicht zum Bundesvorsitzenden gewählt werden. Die Ruhr-CDU tritt mit zwei Bewerbern an: Als Beisitzer kandidieren NRW-Heimat- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach sowie der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen mit aussichtsreichen Chancen.“

Weitere Information sowie einen LiveStream zum Bundesparteitag finden Sie unter www.cdu.de

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