Kreis RE. Über 350 Personen kamen am 3. November auf dem jüdischen Friedhof in Recklinghausen zusammen, um der Ermordung von 3.000 Juden vor 76 Jahren in Riga (Lettland) zu gedenken. Eingeladen hatten die jüdische Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen und zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen Lebens. Erfreulich: Viele Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Kreis nahmen teil, um ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen.
Vorsitzender Dr. Mark Gutkin eröffnete die Gedenkveranstaltung und erinnerte an den 3. November 1943. An diesem Tag waren 3.000 Juden in Riga ermordet worden, darunter 300 Kinder. Jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die zuvor aus dem Kreis Recklinghausen und angrenzenden Ruhrgebietsstädten nach Riga deportiert worden waren.















